Mentalmagier, Gedankenleser, Zauberer: Steve Moss

Gestatten Sie mir, dass ich mich vorstelle? Als Mentalist, Hellseher und Gedankenleser weiß ich ja schon, wer Sie sind. Aber Sie kennen mich ja noch nicht. Wenigstens noch nicht so richtig.

Mein Name ist Steve Moss, und ich bin Mentalmagier.

Auf der Bühne weiß ich, was Menschen denken, bevor es ihnen selbst klar ist. Hände können Würfel nicht vor meinen Blicken abschirmen. Und wenn ich ein Getränk erschmecke, das ein Gast aus dem Publikum hinter meinem Rücken trinkt, dann hoffe ich, dass es kein Tonic Water ist – das mag ich nämlich überhaupt nicht.

Getränke erschmecken, die ein anderer trinkt – Mentalmagier Steve Moss verzaubert seine Zuschauer

Scherz beiseite, natürlich habe ich keine Ahnung, wer Sie sind. Aber Sie haben bis hier hin gelesen, also gehe ich davon aus, dass Sie Interesse an Mentalmagie haben.

Beispielsweise an dem Trick, bei dem ich die Getränke erschmecke: Ein Assistent aus dem Publikum stellt sich hinter mich. Neben ihm steht ein Tisch mit acht verschiedenen Getränken. Ich kann weder den Assistenten, noch die Getränke und erst recht nicht die Beschriftungen auf den Bechern sehen. Und sobald der Assistent den ersten Schluck nimmt, weiß ich, was er trinkt.

Sie fragen sich, wie ich es schaffe, ein Getränk zu erschmecken, das ein anderer trinkt? Kommen Sie in eine meiner Shows oder buchen Sie mich für Ihr Event, Ihren Geburtstag oder Ihre Firmen-Veranstaltung – und finden Sie es heraus! (Wenn Sie können.)

Gedankenleser Steve Moss verblüfft in seiner Zaubershow mit Magie

Mentalmagie hat viel mit Menschenkenntnis, Psychologie und Mathematik zu tun. Ich liebe den direkten Draht zum Publikum, die Emotionen, die Verblüffung, das atemlose Staunen. Manchmal überrasche ich mich sogar selbst dabei.

Das ist einmal bei einem Mentalmagie-Trick passiert, den ich „Geisterbeschwörung“ nenne. Keine Bange, echte Geister gibt’s ja nicht, und ich veranstalte auch keine Séance oder ähnlichen Nepp. Bei mir geht es um Illusionen und einen zauberhaften Abend.

Die Geschichte mit der Geisterbeschwörung geht so: Während einer meiner Zaubershows will ich auf der Bühne Kontakt zum Jenseits aufzunehmen. Allerdings kann ich das nicht alleine. Also suche ich im Publikum nach einem Assistenten (Sie sehen, ein Mentalmagier braucht häufig Assistenten). Ein Mann steht auf.

Mentalmagie mit Steve Moss überrascht und verblüfft das Publikum

Ich bitte meinen Assistenten, sein Handy auf die flache Hand zu legen. Moderne Geister haben nichts gegen Handys, ganz im Gegenteil. Also versuche ich für diese Illusion, mit meiner ganzen mentalen Kraft Kontakt zur Geisterwelt aufzunehmen:

“Hallo? Ist da jemand? Wo befindest Du Dich?”

Das Publikum hält den Atem an. Ich kann fühlen, wie sich mein Assistent auf sein Handy konzentriert. Stille im Saal. Doch nichts passiert. Gerade will ich wieder fragen, ob da jemand ist. Doch mein Assistent kommt mir zuvor! Ruckartig dreht er sich um und scheint etwas hinter seinem Rücken zu suchen – damit habe ich nicht gerechnet. Ich frage ihn, was passiert ist. Er habe eine Stimme hinter sich gehört, berichtet der Mann. Ein echter Geist? Zauberei? Oder die Macht der Suggestion?

Mentalist, Hypnotiseur, Zauberer: Steve Moss

Bei einer Zaubershow kommt es manchmal schon vor, dass ein Trick besser wirkt als man selber denkt. Wie genau die Geisterbeschwörung funktioniert, verrate ich aber nicht. Das verbietet die Ehre als Zauberer und Mentalmagier! Nur so viel: Es gibt keine Geister.

Aber als Mentalist will ich ja mein Publikum verblüffen und verzaubern. Meine Welt ist die Welt der Illusionen, nur eben ohne zersägte Jungfrau, ohne Münze-hinter-dem-Ohr-Trick und erst recht ohne weiße Tiger.

Für mich ist es am schönsten, wenn ich es durch den Trick schaffe, Emotionen zu erzeugen und mein Publikum zum Nachdenken anzuregen.

Kann der Mentalmagier Steve Moss wirklich Gedanken lesen oder hellsehen?

Es stimmt schon, dass Mentalisten eine Begabung haben. Eine Fähigkeit, die nicht jeder Mensch hat. Die mir Zugang gewährt zu Erkenntnissen und Wissen, das so manchem verschlossen bleibt.

Ich meine eine gewisse Mischung aus Menschenkenntnis, Improvisationskunst und auch Psychologie! Denn natürlich gibt es keine Zauberei, alles ist Technik. Obwohl… meine Mutter erzählt heute noch, dass ich schon als kleines Kind einen Draht zu Geistern hatte.

Scherz beiseite. Wir sind eine große Künstlerfamilie, und Mutter hat viel Humor. Aber in einem hat sie Recht: Ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich den Menschen etwas Positives geben will. Gefühle, Emotionen, Lachen, Staunen, Überraschung und Verblüffung. Das klappt sogar mit den Menschen, die sich fest vorgenommen haben, meinen Trick zu durchschauen oder sich auf gar keinen Fall verzaubern zu lassen.

Das müssen Sie über den Zauberer Steve Moss wissen

Viele fragen mich: Steve, wie bist Du eigentlich dazu gekommen, Mentalmagier zu werden? Ich sage dann immer: Mir macht es einfach unheimlich Spaß, meinem Publikum die Illusion zu geben, ich könnte Gedanken lesen. Viele Zuschauer sind nach einer Nummer sogar so geflasht, dass sie sich fragen, was da eigentlich gerade genau passiert ist.

Dieses Gefühl für Illusionen hatte ich schon sehr früh. Dazu kam die Idee, den Menschen etwas Positives zeigen zu wollen, sie zu unterhalten, close-up, also ganz nah dran. Ich genieße die Anerkennung und den Applaus, zumindest, wenn mein Publikum vor lauter Verblüffung nicht vergisst, zu klatschen – kein Scherz, ist wirklich schon passiert!

Mentalmagier mit Herz

Für mich bedeutet Mentalmagie: Sympathie, ein Draht zueinander, Emotionen und ja, auch ein Hauch Unerklärbarkeit, ein Hauch Mystik. Mentalmagie ist immer gefühlvoll, und sie sollte auch immer authentisch und locker sein.

Einen Zahn muss ich Ihnen, meinen Lesern, jetzt doch allerdings ziehen: Wenn Sie meine Show besuchen oder mich für Ihre Veranstaltung buchen wollen, reicht es nicht, einfach daran zu denken, und ich tauche automatisch auf Ihrem Event auf oder schicke Ihnen eine Eintrittskarte. Ganz so komfortabel funktioniert Mentalmagie dann doch nicht.

Zumindest noch nicht…